DER FLURBOTE / BAYREUTHER ECHO

2. AUSGABE 2017

Kommentar: Notunterkünfte; Shpetim Bullari endlich Prothesen; "Upcycling" startet; Haus der Begegnung wurde eröffnet; Speedy Gonzales spurtet los; und vieles mehr.

EDITORIAL

Umzug, Neueinzug, Wohnungswechsel ... das ist immer eine besondere Zeit. Wer denkt nicht manchmal – mit Wehmut oder Schrecken – an die ersten Umzüge, als auf einmal alles wie von vorne losging? Die Szene, als man aus Versehen im engen Treppenhaus der Entgegenkommenden mit dem Bücherregal die Yucca-Palme aus der Hand gewedelt hat? Als man mit der antiken Miele-Waschmaschine mit Betonboden im fünften Stock in der Wendeltreppe steckenblieb? Als man hinterher bei Kartoffelsalat mit Würstchen jemand kennengelernt hat ... aber das gehört nicht hierher.

Hierher gehört die unwiderlegbare Nachricht: Wir sind zu Haus, im „Haus der Begegnung.“ Monate hat es gedauert, Pläne wurden geschmiedet und wieder verworfen, Geld wurde organisiert und wieder ausgegeben, manche haben geschuftet, manche gemeckert, aber jetzt ist alles gut. Oder (wie Kollege David, der erste David der GWA in der allerersten Ausgabe der Bewohnerzeitung formulierte): WIR SIND DA! In der Flurstraße 3a, Einweihung 20.6.

Noch wichtiger: Shpetim Bullari, wir haben immer wieder berichtet, ist mittlerweile gut versorgt. Gerhard Kellner, ehrenamtlicher Helfer, verfasste einen Bericht mit den allerneuesten Informationen, vielen Dank! Weitere Ereignisse gibt es zu vermelden, auch betrübliche: Günther Dreher ist nicht mehr. Der sympathische Kamerad aus der ´89 verstarb am 2. Juni. Wieder ein prägendes Gesicht im Viertel weniger ... Robert Azari meldet sich zu Wort: Einmal mehr glänzt er mit einem piekfeinen Bericht über die „Saubere Stadt.“

Zurück zum Haus der Begegnung (HdB): Nina Christahl, noch ziemlich frische GWA-Kollegin, ist es binnen kurzem gelungen, das Angebot für 0-6jährige „Speedy Gonzales“ mit Leben zu füllen. Mit sehr viel Leben! – Da kann David Sarro, der neue David, der den meisten aus seinen Praktika längst bekannt ist, nicht hintanstehen: Seit dem 6.6. läuft sein „Upcycling“-Projekt zwischen Hort und Bolzplatz in der Bayreuther Straße. Auffällig leuchten die von Mannheimer „peer 23“-Kunsthandwerkern besprühten Container. Unbedingt mal vorbeigehen! Und sich zeigen lassen, wie man selber ein Regal, eine Sitzbank oder einen mobilen Kleingarten anlegt. Mobil ist wichtig: Man weiß ja nie, wann der nächste Umzug droht ...

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