Kultur kennt kein Heimweh

Gelungene Filmvorführung in Kooperation mit Caritas-Zentrum-Ludwigshafen und ÖFG

Tief beeindruckt zeigten sich zahlreiche Besucherinnen und Besucher von den Kurzfilmen des renommierten afghanischen Filmemachers MOHAMMAD HASAN NAZERI, welche im Rahmen der Interkulturellen Woche im Wilhelm-Hack-Museum Ludwigshafen gezeigt wurden.

Beate Czodrowski, Leiterin des Caritas-Zentrums-Ludwigshafen und Uwe Frey, Gemeinwesenarbeiter bei der Ökumenischen Fördergemeinschaft Ludwigshafen (ÖFG) eröffneten vor einem vollen Haus die Veranstaltung. Hannele Jalonen, Migrationsbeauftragte der Stadt Ludwigshafen moderierte gekonnt souverän und empathisch den Abend.

Gezeigt wurden 4 Kurzfilme des afghanischen Regisseurs Mohammad Hasan Nazeri. Thematisch eingebunden waren die Situationen von Frauen und Kindern in Afghanistan. Ebenso ein Kurzportrait, als auch ein Beitrag zur Integration in Deutschland, wurden filmisch in Szene gesetzt. Nach jedem Filmbeitrag stand der Filmemacher dem Publikum – darunter viele afghanische und andere Flüchtlinge – auch in afghanischer Sprache Rede und Antwort. Ergänzend nutze Nazeri die Gelegenheit persönliche Eindrücke aus Afghanistan und Deutschland, sowie Meinungsfindungen hinsichtlich der Ergebnisse jahrzehntelanger Fremdinterventionen in seinem Heimatland, zu vermitteln.

Die Anwesenden quittierten dies mit langanhaltenden Ovationen.

Katrin Allig (Caritas) und Uwe Frey (ÖFG) - die beiden verantwortlichen Organisatoren der Kulturveranstaltung - bedankten sich mit einem Schlusswort bei dem Filmemacher und bei der Moderatorin. Ebenso hoben sie die Darbietung von Zia Akbari hervor, welcher einfühlsam und intensiv den Abend mit seiner Dambura musikalisch vollends zu einem kulturellen Erlebnis werden ließ. Beide bedankten sich für die gute Zusammenarbeit mit dem AK Runden Tisch Asyl der Stadt Ludwigshafen, ohne die Bereitstellung der Räume des Wilhelm-Hack-Museums hätte dieser Beitrag zur Interkulturellen Woche nicht so wertschätzend dargeboten werden können. Ein ganz besonderer Dank galt dem Publikum für dessen Kommen und die vielen interessanten Redebeiträge.

Im Anschluss gab es im Foyer des Hauses noch viele anregende Gespräche mit den Besuchern und Besucherinnen, dem Filmemacher, dem Musiker und den Organisatoren.

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