Repair-Café Bayreuther Straße

Was ist bisher geschehen und geht es weiter?

Während der Verfasser dieser Zeilen an seinem Schreibtisch sitzt, ist es Mitte Oktober und der Sommer scheint immer noch nicht weichen zu wollen.

Nichtsdestotrotz kann auch er nicht leugnen, dass sich das Jahr 2018 langsam aber sicher dem Ende zuneigt. Es ist viel passiert dieses Jahr, vor allem bei den Containern am Bolzplatz. Zeit also, zurückzublicken und eine Bestandsaufnahme der Ereignisse zu machen.

Ende April entschied sich die Gemeinwesenarbeit, das bestehende Upcycling-Projekt in etwas Neues umzuwandeln. Die Bedürfnisse der Bewohnerschaft wurden wie immer ohne Beschönigungen oder sonstige Floskeln klar kommuniziert: Ein Repair-Café muss her, ein Ort, an dem man sich auf ein Getränk treffen kann und wo geeignete Werkzeuge zur Verfügung stehen, um Alltagsgegenstände reparieren zu können, allen voran Fahrräder. Dank der finanziellen Unterstützung durch die BASF, sowie gespendeten Werkzeugen einer aufgelösten Fahrradwerkstatt, konnte den Wünschen der Bewohnerschaft nachgekommen werden und das Repair-Café öffnete im Mai seine Tore.

Treffen beim Repair-CaféSeitdem ist es ein fester Bestandteil der GWA und erfreut sich stetig wachsender Beliebtheit. Zeitweise scharen sich an den Terminen montags und mittwochs an die 20 Leute um die Container, was bei gerade mal fünf Sitzgelegenheiten eine echte Ansage ist.

Durch den unermüdlichen Einsatz seitens eines Bewohners, sein Talent an den Velos zur Verfügung und unter Beweis stellen, wurde die GWA hellhörig. Mithilfe guter Kontakte wurde dem Helfer ein Praktikumsplatz bei einer namhaften Fahrradwerkstatt in Ludwigshafen vermittelt. Dieser wurde mittlerweile in ein festes Arbeitsverhältnis übernommen, was uns mehr als nur freut. An seinem neuen Arbeitsplatz wünschen wir ihm viel Erfolg, und wir hoffen durch unser Angebot weiteren Bewohnern den Weg auf den ersten Arbeitsmarkt ebnen zu können.

Zudem wurden unzählige Kontakte geknüpft, dutzende Räder wieder auf Vordermann gebracht, und natürlich das Allerwichtigste: Ein weiterer fester Treffpunkt wurde geschaffen, an dem Jung und Alt willkommen sind, um soziale Kontakte zu pflegen und zu vertiefen.

Unser Bufdi Kai sowie die beiden Honorarkräfte Fabian und Julia, Repair-Café-Pioniere der ersten Stunde, waren ebenfalls von Anfang an Feuer und Flamme.

Aus diesen Gründen werden alle Beteiligten sich die nächsten Wochen Gedanken darum machen, wie es nächstes Jahr weitergehen kann. Aufgeben, weil die Spenden zur Neige gehen? Undenkbar!

Es wird weitergehen, soviel steht fest. Wie genau, das werdet ihr baldigst erfahren.

Euer Repair-Café-Team

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