Ι       Ι   Spendenkonto   Ι   intern

Der Soziale Komplexträger

Vom Stadtdschungel in den Zoo

Eine Erzählung der Nuggetsgruppe des 7er Jahrgangs der KBRS+

Neulich dachten wir uns: „Komm, wir machen mal was Entspanntes.“ Also ab in den Zoo Heidelberg. Entspannt… ja klar.
Spoiler: Es wurde alles – nur nicht ruhig.
Kaum drin, wurden wir schon von den Affen begrüßt. Und mit „begrüßt“ meine ich: kritisch gemustert, als hätten wir Eintritt bezahlt, um ihnen beim Chillen zuzuschauen. Einer saß da wie ein Influencer ohne WLAN – komplett genervt vom Leben. Respekt.

Highlight des Tages im Zoo Heidelberg: die Seelöwen-Fütterung. Und wir dachten ja, das wird entspanntes „Fisch rein, Tier frisst, fertig“.
Falsch gedacht.
Kaum kam die Tierpflegerin mit dem Eimer, waren die Seelöwen im absoluten Showtime-Modus. Flossen klatschen, aus dem Wasser schießen, gucken wie: „Hallo? Ich bin hier der Star!“ Dann flogen die Fische. Und zwar nicht gemütlich – das war Hochleistungssport. Schnappen, drehen, abtauchen. Zwischendurch gab’s kleine Kunststücke – Drehung hier, Sprung da – natürlich nur gegen Bezahlung in Form von Fisch. Motivation ist alles.

Nach dem Tier-Action-Programm ging’s für uns in die Umwelt-Explo-Halle im Zoo Heidelberg – und plötzlich waren wir nicht nur Besucher, sondern Mini-Wissenschaftler.
Überall gab’s Stationen zum Ausprobieren: Knöpfe drücken, Kurbeln drehen, Rätsel lösen. Endlich mal ein Ort, wo man alles anfassen darf und keiner sagt: „Nicht berühren!“ Wir haben gelernt, wie Recycling funktioniert, wie viel Energie wir im Alltag verbrauchen (Spoiler: zu viel) und was man selbst für die Umwelt tun kann.
Besonders cool war, dass man Sachen testen konnte – also nicht nur lesen, sondern wirklich checken, wie’s funktioniert.

Fazit: Nicht nur Tiere gucken, sondern auch Gehirn einschalten.
Und ganz ehrlich – es macht sogar Spaß, wenn Lernen nicht wie Unterricht wirkt.

Voriger Beitrag